Reisen auf eigene Faust

By | 15. Juli 2012

Beim Reisen gilt: Selbst ist der Mann. Oder die Frau! Wer auf eigene Faust verreist, muss sich gut vorbereiten. Nur Urlaubsprospekte zu wälzen, reicht im Regelfall nicht aus. Intensive Recherche ist gefragt. Sonst erlebt man schnell Überraschungen der besonderen Art. Überraschungen, auf die man gerne verzichtet hätte. Dies gilt für einen Trip nach Übach-Palenberg ebenso wie für eine Reise nach Saigon. Wer mehr erfahren möchte: Umfangreiche Erfahrungsberichte über Reisen erhält man auf dem Portal Reise-Nach.net – Urlauber berichten über Ihre Erlebnisse in den beliebtesten Reisezielen der Welt.

Zu Beginn einer Reise sollte man sich umfassend über das Reiseziel informieren. Ein guter Reiseführer leistet hier entscheidende Dienste.  Wichtig ist, dass sich der Reisende über die speziellen Anforderungen einer Reise, wie zum Beispiel über eventuell vorgeschriebene Visa oder über notwendige Impfungen informiert. Aber die Vorbereitung mit Hilfe eines gedruckten Reiseführers kann nur die Vorarbeit sein. Alle Informationen müssen gründlich verifiziert werden. Schnell ist es passiert, dass ein für deutsche Touristen visumfreies Land plötzlich Visa verlangt. Auch können Epidemien oder politische und soziale Unruhen in die Reisevorbereitungen hinein platzen. Daher empfiehlt es sich immer die Reise- und Sicherheitshinweise des auswärtigen Amtes  im Auge zu behalten. Wer sich über die reisemedizinischen Anforderungen eines Reiseziels vorab informieren möchte kann dies auf  der Website von fit-for-travel.de machen. Keinesfalls sollte man aber die Beratung beim Arzt schwänzen. Wer dies tut, fällt früher oder später völlig zu Recht der natürlichen Selektion zum Opfer. Tipp: Die tropenmedizinischen Abteilungen der Gesundheitsämter nutzen!

Am Wichtigesten für jede Art von Reisevorbereitung ist jedoch der tägliche Blick in die Medien. Dort erfährt man, dass es in der Steiermark Überschwemmungen gegeben hat und dass die Dominikanische Republik gerade von einem Hurrikan zerpflückt wird. Dies sind alles Dinge, die noch kein Reiseführer und keine Website wissen können. Daher ist mediale Aufmerksamkeit das A und O vor jeder Reise. Wer nun im Flugzeug sitzt, sollte von den Flugbegleiterinnen ausgehändigte Einreiseformulare sorgfältig und rechtzeitig ausfüllen. Am Reiseziel angelangt, weiß der erfahrene Traveler natürlich sofort, wo er hin muss. Gut vorbereitet wie er ist, kennt alle Verkehrmittel vor Ort, nutzt nach Möglichkeit den Öffentlichen Personennahverkehr und erspart sich so teure Taxis. Vor allem aber weiß der gut präparierte Reisende, wo es Hotels und Herbergen gibt. In zivilisierten Ländern kann er auch ein Zelt mitführen und die dortigen Camping-Plätze nutzen. Wer kein Spezialist ist, sollte vom Zelten in tropischen Regionen absehen, zu groß sind die Gefahren. Aber auch der nördliche Nadelwald birgt Gefahren: In Sibirien, Kanada und Alaska hat schon so mancher Camper Besuch von Bären erhalten. Bären aber können Zelte problemlos zerfetzen. Samt Inhalt.

Hat man seine neue Unterkunft einmal erreicht, kann man sich behaglich ins Bett werfen. Aber Vorsicht: Eventuell sind schon viele andere kleine Gäste vor einem da, kleine Mitschläfer sozusagen. Und die haben es sich schon einmal richtig gemütlich gemacht und leben von den großen Gästen: Die Rede ist von Wanzen. Das kann auch in großen und bekannten Hotels passieren. Wanzen haben sich in den letzten Jahren rasend in der Welt ausgebreitet. Dabei sind auch unserer gemäßigten Zonen nicht verschont geblieben. Bei Wanzen hilft nur eines: Schnell raus aus dem Zimmer und sich ein anderes suchen, bevor man sie auch noch im Gepäck hat und dann mit nach Hause nimmt. Ob man vor Ort den Hotelsafe nutzt, hängt von dem Land ab, in dem man sich gerade befindet. An einigen Orten dieser Welt ist das Deponieren von Wertsachen oder Geld im Hotelsafe geradezu eine Einladung zum Diebstahl.